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Mittwoch, 7. Januar 2015

2015 === Haartransplantation-Zwischenstand | Rauchstopp | Tattoo | Stimme | GaOP ===


Hallo Leute :)

Nachdem ja nun das letzte Jahr vorbei ist (und dieses Silvester trotz Party in einem Haus ohne Heizung eindeutig besser war als das vorherige XD), wird es langsam Zeit, nach vorne zu schauen.

Auch wenn er jetzt schon nen Bisschen hier ist, stell ich erstmal meinen neusten Mitbewohner vor, er ist mega kuschelig und liebenswert und auch wenn alle Anderen was Anderes behaupten, ich kann mit dem Reden *.*

Mr. Jack Daniels "Beeebi"
Ziele für dieses Jahr? Nun, da ich mit der ganzen Geschichte hier natürlich auch irgendwann mal abschließen will, ist das größte noch verbliebene Ziel für die mittelfristige Zukunft natürlich, endlich durch gekonnte Hand auch das Primärste aller Geschlechtsmerkmale in Ordnung bringen zu lassen. Natürlich habe ich Angst vor der vielstündigen Operation, Schmerzen und Aufwand der Nachsorge, vor eventuellen Problemen bei der Heilung oder gar schlechter Arbeit des Chirugen - viel schlimmer jedoch wiegen andere Aspekte.

Da ich ohnehin bisher erst drei Chirugen identifizieren konnte deren Operationsmethode und Erfahrungsschatz meinen Ansprüchen genügen können und zwei von denen sehr teuer sind während der Dritte mich wohl warten lassen würde bis ich grau bin, ist es mein größtes Hindernis, auf den OP-Tisch zu kommen. Daher wird es 2015 wohl noch nichts hiermit.

Aaaaber....

Rauchen

Gründe für das Aufhören mit dem Rauchen

Schwerwiegende Operationen sollten erst nach einem Rauchstopp durchgeführt werden. Das Nikotin, ein Aufputschmittel, verschlechtert die Durchblutung der Kapilargefäße. Bei der GaOP könnte das zum Beispiel zu Nekrosen (absterbendem Gewebe) führen, im schlimmsten Fall würde natürlich die Klitoris absterben und dann hätte ich auch für den Rest meines Lebens genauso ein spannendes Sexualleben wie die Jungfrau Maria. Ansonsten sind verstärkte Vernarbungen, infolgedessen Scheidenschrumpfungen, Probleme beim Wasserlassen die durch erneuten Eingriff behoben werden müssten und natürlich beeinträchtigte Optik möglich. Während der anderen Operationen habe ich immer, wenn auch reduziert, geraucht. Ich bin mir nicht sicher, ob es ohne Rauchen besser geworden wäre, aber ich habe mir halt auch um keine von diesen Operationen große Sorgen gemacht. Bei der GaOP würde ich dieses Risiko niemals eingehen, auch aus diesem Grund habe ich mich dem Vorsatz von Sasa angeschlossen und mir vorgenommen, dass Rauchen sein zu lassen.

Natürlich gibt es auch konkretere Gründe. Beispielsweise habe ich keine Lust mehr gehabt, dauernd Schleim im Hals zu haben und mich erkältet zu fühlen - und ich würde dieses Jahr ohnehin gerne eine Stimmband-OP machen, wofür Rauchen natürlich nicht nur eine Kontraindikation, sondern obendrein reines Gift wäre.

Was bisher geschah

Und so habe ich statt 10-20 Zigaretten am Tag zu Beginn des neuen Jahres Keine mehr geraucht. Am dritten Tag jedoch hat es mich erwischt und ich habe mir Eine geben lassen. Zwei Tage später habe ich mich dann entschieden mir als Ventil für den "Rauchdruck" genau eine Zigarette am Tag zu erlauben. Aber das hilft auch nicht und ist ja vor Allem auch keine dauerhafte Perspektive. Mir fehlt einfach die Beschäftigung und darunter leiden momentan auch meine Hände.

Da Aufgeben nicht in Frage kommt stand ich also vor der Entscheidung, Kräuteretten oder E-Zigarette als "Hand-und-Mund-Beschäftigung". Kräuteretten sind aber gesundheitlich auch nicht so viel besser als Zigaretten, wenngleich auch das Nikotin fehlt und die Kondensatwerte geringer sind, außerdem hab ich schon einmal Damiana geraucht und das war so eklig, dass man es nichtmal zum Abgewöhnen rauchen könnte.

Ich entschied mich also für eine E-Zigarette. Eigentlich wollte ich nach kurzer Reschersche Propylenglykol-frei dampfen, aber leider legen wohl nur wenige Hersteller Wert darauf, den einzigen vielleicht schädlichen Inhaltsstoff (Propylenglykol) durch einen garantiert unschädlichen (Glycerine) zu ersetzen, na gut, schlimmer als Tabak ists ja trotzdem auf keinen Fall.

Es sollte auf jeden Fall ein Qualitätsprodukt sein, also habe ich mir nur sehr gut bewertete E-Zigaretten angeschaut und dazu dann auch noch die Rezensionen auf Youtube geschaut.

eKaiser weiß+
Letztes Jahr gab es die Kleine wohl noch für sechs Euro, aber die Leute waren begeistert und naja, jetzt ist der Preis etwas höher, aber es scheint Eine gute zu sein und es gibt auch "Depots" in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, auch geschmischt. Da ich AmazonPrime-Kundin bin, kommt sie schon morgen bei mir an und dann gilt 0 Zigaretten, aber unbegrenzt (nikotinfreie) E-Zigarette - und ich hoffe mal, dass das die "nervösen Hände" ruhig stellen wird. ;)

Ich berichte weiter. :)

Zwischenstand nach der Haartransplantation 

Nachdem die Rötung in den Transplantationsgebieten inzwischen deutlich nachgelassen hat, hatte ich letztens erneut mit einigen Furunkeln (= entzündeter Haarbalg) zu tun, die Dinger waren ziemlich unangenehm und manche wollten ausgedrückt werden. Immer wenn die Furunkel verschwanden kamen danach einige neue Härchen und jetzt sind bis auf einen kleinen Bereich in dem immer noch ein Furunkel ist überall ein lichter Bewuchs mit dünnen Haaren festzustellen, an manchen Stellen sind auch richtige "Büschel", also Stellen wo richtig dichte Haare wachsen. Es funktioniert also, was mir eine Sorge schonmal nimmt, auch wenn das Endergebnis natürlich noch auf sich warten lässt.

Tattoo

Leider habe ich ja früher unter relativ schwerer Akne am Oberkörper gelitten. Infolgedessen und nach zwei Brustoperationen die Narben und Dehnungsstreifen verursacht haben, möchte ich dieses Jahr, wenn ich es nicht fertig kriege, zumindest schonmal mit einem ambitioniertem Tattoo-Projekt anfangen, das die Außenseite der Brüste, das Dekoltee sowie die Schultern einschließt. Motivmäßig bin ich leider noch unentschlossen, auch wenn ich schon einige Ideen hatte. Im Endeffekt ist es allerdings auch eine Frage der Umsetzung, da es ja im Gesamtbild auch stimmig aussehen soll und auch die kaputte Haut kaschieren soll.

Stimme

Nachdem ich mich ja schon lange mit der Thematik einer Stimmband-OP (Infos hier) beschäftige habe ich mich vor Kurzem endgültig entschieden eine solche Operation machen zu wollen. Das bedeutet, dass ich bei meinem nächstem Arztbesuch um eine Heilmittelverordnung 14 / Verwendungszweck ST1 bitten werde um mit der Logopädie beginnen und im weiterem Verlauf des Jahres die Stimmband-Operation beantragen zu können.

GaOP

Die Operation wird mich voraussichtlich irgendwas knapp unter 20.000 Euro kosten. Ich weiß noch nicht, wie ich an das Geld rankommen soll, weil es echt ein ganzer Batzen ist. Sicher ist aber, dass ich es irgendwie schaffen werde, weil ich bereit bin, alles Menschenmögliche zu tun um mit dieser Geschichte hier fertig zu werden. Wenn also Jemand einen Tipp für mich hat wie ich irgendwie an viel Geld komme, meine Emailadresse findet Ihr im Impressum :) Ansonsten probier ichs vllt mit Ebooks-schreiben oder werde auf weniger elegante Beschaffungsmethoden umsteigen müssen.

Ich rechne natürlich nicht damit, dass viel zusammen kommt, aber probieren möchte ich es trotzdem, also wenn Ihr möchtet, dann könnt Ihr mir hiermit auch helfen, indem Ihr mir spendet :)

oder auf diesen Link hier klickt und dann irgendwas bei Amazon kauft. Würde mir zumindest ein Bisschen helfen. Dankeschön :)

Soooooooo....

Wenns an Irgendeiner von diesen Fronten oder auch sonst irgendwie was Neues gibt, dann meld ich mich natürlich wieder ;) Ansonsten: Sorry, dass ich auf Facebook nur selten antworte, ich werde jeden Tag von einem dutzend Leute angeschrieben die ich nicht kenne und habe leider auch keine Lust dauernd zu chatten :S Trotzdem wünsche ich Euch alles Gute :)

Bis bald :)
Eure Nina <3

Dienstag, 21. Oktober 2014

Tag 4 nach der Haartransplantation


Hallo Leute :)

Zeit für ein Update ;) Vor 4 Tagen hatte ich meine Haartransplantation bei Dr. Atas. Nachdem ich den Verband häufiger gewechselt habe, ermutigte mich Dr. Atas gestern, heute die Kompressen zu entfernen.

Dazu habe ich die Kompressen stark befeuchtet und konnte sie anschließend mit nur noch geringstem Widerstand aus den Transplantationsgebieten entfernen. Hier zwei Fotos:

Rechte Schläfe

Linke Schläfe aus Distanz
Im Vergleich zu dem Anblick den ich kurz nach der Operation hatte ist das schon für mich als Laien schonmal super verheilt. Auch ist die von Dr. Atas angekündigte Schwellung im Gesicht ausgeblieben, die Stirn war zwar einen Tag lang leicht aufgedunsen, aber ich habe weder "Pandaaugen" bekommen, noch hat die Schwellung sich irgendwo anders manifestiert. Ich scheine die Operation also ziemlich gut verkraftet zu haben.

Nachdem ich eben mit Dr. Atas telefoniert habe (3 Telefonate in 4 Tagen - das ist die engmaschigste Nachsorge bei allen Operationen die ich bisher hatte. TOP!) habe ich dann auch vorsichtig die Haare mit Babyshampoo waschen können.

Schmerzen habe ich keine, jedoch geht seit gestern vom Hinterkopf (= dort wo die Grafts gewonnen wurden) ein ständiger leichter Juckreiz aus der ein wenig störend ist, zumal ich diesem natürlich nciht nachgebe.

Insgesamt die bisher aufwendigste Nachsorge für eine Operation die ich hatte, dafür auch die geringsten postoperativen Beschwerden. Jetzt heißt es, weiterhin vorsichtig sein und Daumen drücken für ein gutes Ergebnis. :)

Bis bald :)

Eure Nina <3

Samstag, 18. Oktober 2014

Meine Haartransplantation (17.10.2014)


Hallo Menschis,

gestern hatte ich meine Haartransplantation in der Nähe von Frankfurt, transplantiert wurden ungefähr 1000 Grafts vom Hinterkopf in die Ecken der Stirn und auch ein paar Haare unterhalb der Mittelhaarlinie. Transplantiert wurden die Haare nicht nur in die Haut, sondern auch in die Narbe die durch meine Stirn-OP bei Dr. Bart entlang meiner Haarlinie entstanden ist. Wenn Alles gut verheilt habe ich also bald einen runden, u-förmigen, Haaransatz wie es als Optimum auch für XX-Frauen gilt und die Narbe verschwindet in der Unsichtbarkeit.

Nachdem ich in Köln zur Beratung zur Haartransplantation war und feststellen musste, dass ich wohl noch einige Zeit bräuchte um die Operation bezahlen zu können machte mir Taunus Aesthetics aus der Nähe von Frankfurt das Angebot, den Eingriff für einen deutlich geringeren Preis durchzuführen. Nach der Beratung letzten Monat hatte ich mich dann entschieden die Haartransplantation machen zu lassen.

Mit einem fast fabrikneuem Seat Altea den ich mir bei Sixt geliehen hatte fuhren Tobi und ich gestern also ins Taunus wo ich ungefähr acht Stunden lang behandelt wurde. Behandelnder Arzt war Dr. Atas dem von einer erfahrenen Schwester assistiert wurde. Da der Eingriff bei Lokalanästhesie erfolgt, bekam ich quasi live mit wie an mir gewerkelt wurde.

Dr. Atas
Zuerst mussten die Haare weichen. Es fielen schon sehr viele Haare vom Hinterkopf runter und ich war schon relativ verunsichert, doch als dann während der ohnehin teilweise sehr schmerzhaften Transplantatgewinnung noch weiter mit dem Rasierer hantiert wurde, war ich fast schon verzweifelt. Das mir gezeigte Bild meines Hinterkopfs nach der Transplantatgewinnung machte das eher noch schlimmer. Einige Stunden nach der OP war es aber nicht mehr so schlimm, es war einfach eine Stressreaktion in der ich auf Alles überempfindlich reagiert habe.

Genauso auch auf die Schmerzen bei der Transplantatgewinnung. Es wurden zahlreiche Spritzen mit Lokalanästhetikum verabreicht und auch wenn die Spritzen recht schmerzhaft waren, so war es an weiten Teilen des Hinterkopfes anschließend doch relativ schmerzfrei. An einer Stelle jedoch wurde es kurz vor Ende der Transplantatgewinnung noch einmal sehr viel schmerzhafter, offenbar hatte die Betäubung in einem ohnehin bereits gereiztem Areal nachgelassen und es tat wirklich sehr weh, nachdem Dr. Atas versucht hatte die Stelle noch einmal zu betäuben, was aber wiederum sehr schmerzhaft war, ließ er von der Stelle ab und wendete sich einer unempfindlicheren Stelle zu.

Insbesondere war ich auch gestresst, weil ich mich aufs Atmen konzentrieren musste, da ich meist nur ein Nasenloch und meinen halben Mund zum Atmen nutzen konnte, da man zur Transplantatgewinnung natürlich den Kopf fixieren muss. Dies bedeutet in Bauchlage also, dass das Gesicht mehr oder weniger auf die Oberfläche gepresst wird.

Nach der Transplantatgewinnung und einer kurzen Erholungspause ging es mir dann wieder besser. Ich durfte mich, was bedeutend angenehmer war, auf den Rücken legen, wodurch ich atmen und mich entspannen konnte. Dann kam die Lokalanästhesie. Die dicken Nadeln der Spritzen taten hier noch mehr weh aus auf dem Hinterkopf und leider war die Narkose gerade auf der rechten Seite wo einige Aknenarben sind und auch die Narbe von der Dr. Bart - Operation schlechter verheilt war nicht allzu effektiv, sodass es immer wieder doch relativ oft, aber nicht mehr so extrem wie an der Stelle am Hinterkopf, schmerzhaft wurde.

Ich habe allerdings auch gemerkt, dass ich die Schmerzen teilweise selbst kontrollieren konnte indem ich meine Erwartungshaltung geändert habe. Als Tipp für solche Eingriffe würde ich also sagen: Konzentriert Euch nicht auf den Schmerz, sondern konzentriert Euch darauf, dass es nicht weh tut. Dann tut es erstaunlicherweise auch viel weniger weh. Auf die Idee kam ich nachdem ich in einer Doku gesehen habe, wie Morphin das Schmerzempfinden beeinflusst. Die Erwartungshaltung hat sogar bei einem starken Opioid also mehr Einfluss auf das Schmerzempfinden als das Medikament selber!

Zur Transplantateinbringung wurde die Haut oberflächlich angeritzt und anschließend ein Loch hineingestochen. Dann galt es, die Transplantate in die genauso großen Löcher einzubringen. Nach einiger Zeit und noch einigen Narkosespritzen später schlief ich ein und wachte erst kurz vor Beendigung der OP wieder auf.

Ich war sehr erschöpft und emotional sehr aufgewühlt und als wir endlich zuhause ankamen schlief ich fast sofort ein und schlief mit nur kurzen Unterbrechungen 17 Stunden lang. Heute habe ich dann meine Haare entknotet und dabei noch eine ganze Strähne Haare wegwerfen müssen, die gestern abrasiert aber in meinen Haaren verknotet wurden war. Außerdem habe ich den Vreband weitestgehend gewechselt, aber auf den Wechsel der Kompressen in den Bereichen verzichtet in denen diese stark mit den Transplantaten verklebt waren. Nachblutungen am Hinterkopf sind nicht mehr erfolgt und auch im Stirnbereich scheint es kaum noch zu bluten. Allerdings färbt sich auch der neue Verband bereits leicht rot, vermutlich weil die alle paar Stunden applizierte Kochsalzlösung das geronnene Blut etwas verflüssigt.

Zum Ergebnis der Haartransplantation kann man frühestens in drei Monaten eine Aussage treffen, aber ich werde natürlich regelmäßig weiter berichten wenn es etwas zu berichten gibt.

Bis bald :)
Eure Nina <3

Samstag, 20. September 2014

Haartransplantation (Info)


Hallo Leute :)

Nach meiner Beratung zur Haartransplantation und da ja bald meine Operation ansteht, wollte ich die Gelegenheit direkt nutzen um Euch über das Thema zu informieren.

Bei der Haartransplantation gibt es zwei gebräuchliche Methoden. Das Ziel ist es, Gebiete in denen man Haare verloren hat (zum Beispiel durch androgenetische Alopezie oder auch diffusen multikausalen Haarausfall) wieder mit Haaren zu bevölkern oder gar Hautregionen auf denen es noch nie Haare gab mit Haaren auszustatten.

Bild und mehr Info unter haarausfall.brillianthair.de
In der Regel wird die Haartransplantation nur auf dem Kopf angewendet, es gibt allerdings auch einige Menschen die im Alter oder aufgrund genetischer Besonderheiten keine oder nur wenig Schamhaare haben und sich solche transplantieren lassen.


Hier sieht man, dass das tatsächlich gemacht wird. Ein Anbieter für Schamhaar -Transplantationen ist die belgische Wellnesskliniek.



Unterschieden wird zwischen der FUE und der FUT - Technik, wobei die FUE - Technik die historisch gesehen neuere Variante der Haartransplantation ist.

FUT - Technik

Bei der FUT - Technik, auch Streifentechnik genannt, wird ein Hautstreifen mit Haaren aus dem sogenanntem Donor* entnommen. Anschließend wird in die gewünschte Empfängerzone transplantiert, meist in die Geheimratsecken, entlang der Haarlinie oder in die Tonsur*. Das Ergebnis einer Haartransplantation kann sehr überzeugend sein. Die Natur dieses Eingriffs beinhaltet jedoch eine Narbe am Hinterkopf, wie hier auf dem Bild zu sehen.


Dafür ist die FUT - Technik aufgrund ihres geringeren Zeitaufwandes verglichen mit der FUE - Technik preiswerter.

FUE - Technik

Bei der FUE - Technik wird der Spender-, und die Region rund um den Empfängerbereich rasiert. Anschließend werden einzelne Haarwurzeln aus dem Donor entnommen und in eigens geschaffene Öffnungen im Empfängerbereich transplantiert. Je nachdem ob die Haare manuell entnommen werden oder mit einem Mikromotor unterstützt dauert es unterschiedlich lange. 1000 Grafts* dauern mit der manuellen FUE circa 6 Stunden, mit Mikromotor nur 2 Stunden. Entsprechend ist der Preis bei der FUE mit Mikromotor geringer., aber bei der FUE mit Mikromotor werden deutlich mehr Grafts beschädigt, sodass diese nicht anwachsen. Außerdem ist in der Regel davon auszugehen, dass der Chirug hier weniger sorgfältig arbeitet und die Haare eher in verschiedene Richtungen wachsen als bei der FUE ohne Mikromotor. Die FUE wird in der Regel in Lokalanästhesie durchgeführt.

Nach der Operation

Nach der Transplantation müssen die transplantierten Haarwurzeln sorgsam behandelt werden. Anfangs sind die transplantierten Haarwurzeln nur wenig fest in der Haut, weswegen mit dem Blut verklebte Haare die neuen Haarwurzeln rausreißen können. Außerdem besteht das Risiko einer Infektion wenn die Wunden zu sehr belastet oder auf die Einnahme von Antibiotika verzichtet wird. Beides führt dazu, dass die Haare nicht richtig anwachsen.

Nach 3 Tagen bilden sich auf den Follikeln dann Krusten. Die gefährlichste Zeit ist jetzt vorbei, dennoch sollte der Bereich weiter sorgsam behandelt werden. Gewaschen werden darf der Bereich wenn dann nur mit lauwarmen Wasser und Babyshampoo. Nach einer Woche setzt man die Antibiotika ab. Die gröbsten Gefahren für die neuen Haare sind nun beseitigt. Nach zwei Wochen fallen die Haare in den transplantierten Bereichen aus, Grund ist der vorübergehende Sauerstoffmangel während der Transplantation in den Haarwurzeln. Jetzt dürfte die Rötung sich auch bedeutend verbessert haben und man muss nicht mehr allzu vorsichtig sein. Die Haare beginnen 3 bis 6, manche Haare aber auch erst 12 Monate später wieder zu wachsen und wachsen ein Leben lang.

Der Preis

Der Preis einer Haartransplantation richtet sich nach der Zahl der transplantierten Grafts. Drei bis fünf Euro sind ein marktüblicher Preis pro Graft bei der FUE ohne Mikromotor, natürlich gibt es auch Schwankungen nach oben und unten. Die FUT und die FUE mit Mikromotor haben geringere Preise pro Graft. In der Türkei gibt es FUE meist nur mit Mikromotor (daher die günstigen Preise). FUE ohne Mikromotor gibt es dort zwar seriös schon ab 2,50 Euro. Eine reelle Kostenersparnis gegenüber günstigen Deutschen Ärzten gibt es hier aber nur bei vielen Transplantaten.



*Begriffserklärungen
Der Donor ist der Bereich des Hinterkopfes, der auch bei Männern mit schwerem Haarausfall niemals haarfrei wird. Der Grund dafür liegt darin, dass diese Haare gegen die haarschädigende Wirkung des Dihydrotestosterons immun sind. Das Dihydrotestosteron ist das potenteste Androgen und bei den meisten Männern aufgrund genetischer Anfälligkeit der Haarwurzeln zum Haaraufall nach dem oben gezeigtem Muster. Bei Frauen tritt die androgenetische Alopezie meist nicht oder erst nach den Wechseljahren auf, weil der Dihydrotestosteronspiegel von gesunden Frauen bedeutend niedriger ist.
Die Tonsur ist der kreisrunde Teller auf dem die Haare bei Männern ausfallen
Ein Graft ist eine Haarwurzel aus der ein bis drei Haare wachsen können.




Freitag, 19. September 2014

Haartransplantation in Kelkheim (Teil 1: Beratung)


Hallo Menschis,

demnächst steht mit der sechsten Operation der nächste Schritt zur Fertigstellung meines "Projektes" an.

Hierzu habe ich mich gestern in Kelkheim nähe Frankfurt (Main) von Dr. Atas zur Haartransplantation beraten lassen. Auf der relativ langen Fahrt wurde ich nach einer Nacht mit nur 2 Stunden Schlaf erstmal von einem spontanem Sommereinbruch überrascht, der mich aufgrund des folgenden Schweißausbruchs sehr reizbar machte und meine eigentlich gute Laune doch eher wechselhaft machte.

Im Arztgespräch mit dem sehr sympathischen und aachenstämmigen Dr. Atas war ich zuerst aufgeschlossen und happy, meine Stimmung wurde dann jedoch zunehmend negativ als ich mein Gesicht in einem Vergrößerungsspiegel aus nächster Nähe betrachten musste. Natürlich sieht man Hautprobleme und Fehler aus nächster Nähe sehr viel extremer als in Wirklichkeit und so musste ich mich erstmal sammeln.

Als ich dann fälschlicherweise für zwei Minuten von Dr. Krekel in sein Büro entführt wurde und mich in seinem riesigem Spiegel betrachten konnte, ging es mir wieder gut, denn ich war wieder überzeugt, gut auszusehen. Danach ging es scherzhaft weiter und wir beschlossen eine Haartransplantation am 17.10. mit 1.000 Grafts durchzuführen. Bedenken hatte er wegen der Narbe von der Forehead Reconstruction und die hierdurch wohl verminderte Durchblutung der Stirn, er geht also davon aus, dass es nicht ganz perfekt werden kann, dennoch wird die Operation wohl nochmal eine deutliche Verbesserung bringen.

Durch die Haartransplantation wird mein Haaransatz also dann umgekehrt U-förmig sein, so wie es nunmal sein sollte. Die Nachsorge, also die Infektionsvorsorge durch Haare aus den Transplantationgebieten halten, wird wohl relativ aufwendig und insbesondere meine Optik für 2 Wochen deutlich negativ beeinflussen. Dafür wird nach 6 bzw 12 Monaten dann eine deutliche Verbesserung meiner Selbstwahrnehmung eintreten. :)

Ich berichte dann mit zahlreichen Bildern am 18.10. von der Haartransplantation. :)

Die nächsten Schritte werden demnächst erstmal das Tattoo über die Narben von den Brust-OPs und der Akne sein und anschließend werde ich versuchen die GaOP greifbar zu machen (und gleichzeitig auf Stimmband-OP hinarbeiten). Wenn ich damit fertig wäre, fehlen nur noch eine zweite Nasen-OP und eine Fettabsaugung am Bauch mit evtl. Lipotransfer auf die Hüfte und fertig ist. Ich habe demnächst also 6/10 OPs hinter mir :)

Bis bald :)

Eure Nina <3

Montag, 8. September 2014

Nadelepilation - Die ersten Male


Hallo Menschen :)

Heute berichte ich von meinen ersten Erfahrungen mit der Nadelepilation.


Erste Behandlung

Zuerst einmal ist die negativste Nebenwirkung das deutliche Unwohlsein, dass Haus mit 24 Stunden alten Stoppeln zu verlassen, man spürt das einfach und man weiß es und das macht mich nervös, Nervösität ist Stress und Stress fördert bei mir depressive Episoden, was ich gleich nach der ersten Behandlung feststellen durfte.

Aber ansonsten: Beim ersten Mal habe ich mir gewünscht, man möge doch bitte am Kinn anfangen. Beidseitig des Kinns sind noch zwei kleine dichte Felder von dicken Haaren, genauso wie noch viele dünne Haare im Kotlettenbereich und entlang des Kieferknochens (darüber sehr ausgedünnt) wachsen, wenige aber dafür halt über die ganze Fläche verteilt am Halsbereich und unter dem Kiefer. Jedenfalls stört das Kinn mich am Meisten, erstens weil es zentral im Gesicht ist, zweitens weil ich es dort als erstes fühle.

So fing die erste Behandlung an. Die ersten "Stiche" merkte ich kaum und dachte "Lol, dass hast du dir aber schlimmer vorgestellt", doch nachdem die Haut langsam immer gereizter und geschwollener wurde, wurde es mit jedem Haar schmerzhafter und nach 30 Minuten ballte ich meine Hände zu Fäusten um die "Fluchtenergie" zu bündeln. Nach 47 Minuten wird die Sitzung beendet.

Mein Kinn sah gut geschwollen, aber ungefähr meinen Erwartungen entsprechend aus. Am nächsten Tag bildeten sich 6 Pickel, Einer davon war wirklich sehr groß. Fünf Tage nach der Behandlung ist die Schwellung zurückgegangen, aber die Pickelwunden verheilen natürlich immer noch. Es war also wirklich ein furchtbar demotivierendes Erlebnis.

Zweite Behandlung

Die zweite Behandlung habe ich aufgrund morgendlichen Unwohlseins und weil ich wiedermal erst um 6 Uhr eingeschlafen bin abgesagt. Eine Woche später hatte ich dann den nächsten Termin. Diesmal habe ich nur noch die Stelle unrasiert gelassen, die ich auch zur Behandlung freigeben wollte. Diesmal lies ich mich auch nicht mehr am (immer noch nicht vollständig abgeheiltem) Kinn behandeln, sondern überlies der Behandlerin die gesamte Seite rechts vom Kinn und die geschaffte Fläche war aufgrund der hier geringeren Haardichte deutlich größer. Da ich Tramadol eingenommen hatte fühlte ich auch keine Schmerzen, nur ein leichtes Unwohlsein. Außerdem war es weniger schmerzhaft und ich bekam nur noch einen Pickel. Auch die Rötung war nach wenigen Stunden bereits verschwunden.

Dritte Behandlung

Nachdem ich wegen Schlafstörungen und Depressionen schon wieder eine Behandlung verpasst hatte, hatte ich letzten Freitag den dritten Behandlungstermin. Diesmal wurde ich von einer anderen Frau behandelt und ließ diesmal besonders Problemstellen behandeln, beispielsweise eine Falte am Hals die sehr schwer gründlich zu rasieren ist oder die Kante des Kiefers, außerdem noch ein paar Haare am Kinn. Ich hatte nur noch ein paar entzündete Poren und ein Pickelchen - nichts im Vergleich zu dem was ich bei der zweiten oder gar der ersten Behandlugn erlebt hatte. Die Schmerzen hielten sich sehr im Rahmen auch wenn ein paar Haare immer deutlich schmerzhafter sind als die Anderen.

Ergebnis

Ob ein Ergebnis zu sehen ist, ist schwer zu sagen. Durch das Zupfen nach dem Elektroschock sind die Haare natürlich wie bei einer normalen Epilation erstmal sowieso ausgeschaltet. Fünf Wochen sind also kein ausreichender Beobachtungszeitraum. Dennoch sieht es im Moment so aus als hätte es schon ein Bisschen was gebracht, auch wenn natürlich leider immer noch viele Behandlungen nötig sind.

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======================Weiteres=========================
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Durch die zwei Brust-OPs und die Akne habe ich im Brustbereich relativ viele Narben. Doch statt einer Narbentherapie die die Narben verbessern aber nicht verschwinden lassen könnte und zudem relativ teuer wäre habe ich mich entschieden mich tatoowieren zu lassen.

Am 17.09. habe ich einen Beratungstermin zur Haartransplantation in die Ecken (hier auf dem Bild kann man die rechte Ecke sehen) um mir einen runden Haaransatz machen zu lassen.


Ansonsten ist meine Akne endlich zurückgedrängt die vor fünf Wochen meine Stirn überfallen hat und mir geht es auch psychisch wieder besser.

Soo das wars für diesmal, bis bald :)

Bis bald :)

Nina <3