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Sonntag, 2. November 2014

Was noch ansteht


Hallo Leute ;)

Vieles wurde schon gemacht und ich denke die erreichten Ergebnisse sprechen für sich.

Bilder aus den letzten 2 Jahren in 1 Minute

Da bei Transsexualität aber nicht gilt "der Weg ist das Ziel" sondern "das Ziel ist das Ziel" kann ich mich natürlich nicht auf dem Erreichtem ausruhen, sondern es gilt, dass was ich angefangen habe auch zu Ende zu bringen.

Was muss aus meiner Sicht also noch gemacht werden?

Definitiv: [100 %]
Fortsetzung der Haarentfernung
Narbenkorrektur an der rechten Brustwarze
Tatoowierung über die am schlimmsten von Aknenarben (Dekoltee) und Dehnungsstreifen  gezeichneten Gebiete
Geschlechtsangleichende Operation, dabei fast festgelegt auf Dr. Suporn mit anschließender Nachsorge

Wahrscheinlich: [75 %]
Fettabsaugung des leichten Doppelkinns das durch die Kiefer-OP entstanden ist, vermutlich dann mit Eigenfettinjektion ins Kinngrübchen
Stimmband-OP

Relativ wahrscheinlich: [60%]
Fettabsaugung des Bauchs, entweder mit erfolgender Eigenfettinjektion in die Hüften oder mit anschließender Gewichtszunahme (die dann aber gleichmäßig am ganzen Körper und nicht nur an der Hüfte wäre)

Möglicherweise: [40 %]
Zweite Nasen-OP zur weiteren Verschmälerung von Nasenflügeln und Nasenrücken

Unwahrscheinlich: [10 %]
Resektion der unteren Rippen


Träumerei deren Umsetzung vermutlich noch mindestens 10 Jahre Forschung benötigt aber sofort umgesetzt werden wird falls dies möglich wird:
Implantation im Labor gezüchteter östrogenproduzierender Drüsen ("Eierstöcke") um die Medikamentenabhängigkeit zu beseitigen

Träumerei die ich aufgrund der die Nutzen übersteigenden Schäden nicht umsetzen werde aber durchaus operiert werden könnte:

Fußverschmälerung

Träumerei die nicht sinnvoll operiert werden kann:

Schultern schmälern


Insgesamt stehen mir also noch 2-7 [+ evtl GaOP Nach-OP] Operationen bevor, wobei ich momentan realistischerweise von fünf ausgehe. Zwei dieser Operationen bewerte ich hierbei als (von der Belastung her) Kleinigkeit, zwei als mittelschwer und eine natürlich als extrem schwer. Außerdem stehen mir mit Sicherheit noch fünfzig bis achtzig Stunden bevor, die mein Gesicht und Oberkörper mit Nadeln maltretiert werden. Zusätzlich werde ich unter Umständen noch einmal auf lichtmethoden zurückgreifen um Haare zu entfernen die mich stören.

Die bei weitem größte Herausforderung ist jedoch die geschlechtsangleichende Operation. Da ich keine drei Jahre mehr warten möchte [sondern eigentlich morgen die OP bräuchte...] um in München von Deutschlands anscheinend bestem GaOP - Chirugen operiert zu werden und die Idee der Sigmascheide aufgrund der möglichen Darmkomplikationen, der Angst vor einem Anus Praeter und vor entstellenden Narben auf der Bauchdecke verworfen habe, bleibt als einziger Chirug der die Punkte Scheidentiefe, Lubrifikation, Ästhetik und Sensibilität allesamt erfüllen kann Dr. Suporn in Thailand. Krankenkassen zahlen jedoch nicht für Operationen im außereuropäischem Ausland und diese Operation kostet ungefähr 16.000 Euro. Ich habe bei meiner Krankenkasse dennoch Antrag auf Einzelfallentscheidung gestellt, werde einen Anwalt konsultieren sollte dieser abgelehnt werden und werde mich ansonsten nächstes Jahr damit beschäftigen wie ich irgendwie an die für diese Operation notwendigen Mittel komme. Die anderen Operationen sind für mich eigentlich nur noch Kleinkram (wenn ich die Punkte unter "definitiv" auch absolut brauche!) und wenn das mit der GaOP geregelt ist und ich mir sicher bin dass ich mit dem Ergebnis zufrieden sein kann, dann kann endlich die last von meinen Schultern fallen die es mit sich bringt, nicht zu wissen wie und wann ich es schaffe endlich mit diesem Thema hier durch zu sein.

Entschuldigt bitte Rechtschreibfehler etc, meine Tastatur ist ziemlich ramponiert, zB kann ich kein großes l mehr schreiben.^^

So jetzt wisst Ihr wie es noch weiter geht. Am Ende werden es wohl 11 oder 12 Operationen gewesen sein, Kostenfaktor (inkl. von der Krankenkasse getragene Anteile, zB Nadelepi und Stimmband-OP sowie Antidepressiva die aufgrund der aus Geldgründen verzögerten Behandlung notwendig sind) liegt dann bei circa 70.000 Euro für das Komplettpaket.

Das wärs .p
Eure Nina <3

Freitag, 28. Juni 2013

Die Chonburi Flap - Methode (nach Dr. Suporn)


Im Jahr 2000 war es, als der thailändische Chirug Dr. Suporn seine eigene Methode zur Genitalangleichung bei MzF (Mann-zu-Frau) - Transsexuellen entwickelt und das erste Mal an einer Taiwannesin operiert hat. Die kombinierte Methode nach Dr. Schaff ist eigentlich nur eine Abwandlung von seiner Methode.

Dr. Suporn
Es bestehen wenig Differenzen zwischen der kombinierten Methode und der von Dr. Suporn entwickelten Chonburi Flap - Methode, die inzwischen als das Nonplus-Ultra der Genitalangleichung gilt.

Methodik:

Aus dem Penis der immer noch mit der Eichel verbunden bleibt werden die kleinen Schamlippen und der Vaginaleingang sowie die Klitoris und das Klitorishäubchen geformt. Dr. Suporn versucht bei ausreichendem Gewebe auch die großen Schamlippen aus Penishaut zu konstruieren. Die Vaginalinnenwand wird auch hier aus der Haut des Hodensacks gewonnen. Ansonsten glaube ich, dass Suporn gerne die Hodenhaut mesht, so ist mehr Oberfläche verfügbar. Für 'Feuchtigkeit' wird natürlich auch gesorgt. Aus diesem Grund liegt die durchschnittliche Scheidentiefe bei der Chonburi Flap - Methode bei 17 Zentimetern, das Maximum lag bei 22 Zentimetern.

Die Chonburi Flap - Methode ist die momentan beste Methode zur Genitalangleichung von Mann-zur-Frau. Leider ist Dr. Suporn der einzige erfahrene Chirug der diese Methode operiert. Dr. Suporn ist zudem noch ein weltklasse Chirug und seine eigene Klinik, die Dr. Suporn Clinic, gilt weltweit als Topadresse für Geschlechtsangleichung (auch Facical Feminization). Leider werden Operationen im Ausland von der gesetzlichen Krankenkasse nicht getragen. Selbstzahler können mit ungefähr 15.000 Euro rechnen, bekommen aber auch die Suporn Garantie, das alles gut wird (die Garantie entfällt zum Beispiel bei einer vorhergehenden Orchitektomie). Dr. Suporn operiert nur Patienten zwischen 18 und 65 Jahren.

Soo das wars von Dr. Suporns Chonburi Flap - Methode.

liebe Grüße
Eure Nina <3

Die kombinierte Methode (nach Dr. Schaff)


Sooo Teil 2 im Rahmen meiner Informationssammlung zum Thema Geschlechtsangleichende Operation.

Dieses Mal geht es um die von Dr. Schaff entwickelte kombinierte Methode. Diese Methode ist leider noch wenig verbreitet und wird nur von wenigen Ärzten angewendet.

Dr. Schaff
Bei dieser Methode wird die Eichel nicht vom Penis abgetrennt um eine Klitoris zu schaffen, sondern die Eichel bleibt mit dem Penisrücken verbunden. Ein Teil der Vorhaut wird dann anschließend zusammen mit der Penishaut zur Formung von Klitorishäubchen und der kleinen Schamlippen verwendet. Außerdem wird der Scheideneingang mit Penishaut ausgekleidet. Optisch ist dies eine kluge Entscheidung, denn die Penishaut entspricht den außen liegenden Geweben des natürlichen Vorbilds mehr als als die Haut des Hodensacks.

Die Harnröhre, bei der penilen Inversion ein Abfallprodukt, wird längseröffnet und mit der Haut des Hodensacks zusamen zur inneren Auskleidung der Scheide verwendet. Es ist deshalb klug die Harnröhre zu verwenden, weil die Harnröhre nun im Nachgang ein Feuchtwerden bei sexueller Erregung ermöglicht.

Die Orgasmusfähigkeit bleibt in aller Regel erhalten. Um maximale Sensitivität zu erreichen, sollten mikroskopisch die Nerven der Penishaut, der Klitoris, der Vorhaut und der Harnröhre präpariert und geschont werden

Bis auf die Schwellkörper wird von Dr. Schaff jedes Gewebe verwendet. Er berücksichtigt auch individuelle Wünsche (ich gehe davon aus, dass er optische meint).

Neben Doktor Schaff, der diese Methode in Deutschland eingeführt hat, operiert auch Dr. Pottek inzwischen nach der kombinierten Methode.


Vorteile der kombinierten Methode sind also 1) die Verwendung der anatomisch sinnvollsten Gewebe für die jeweiligen Regionen bringt Optik und möglichst große Gefühlsentsprechung 2) Feuchtwerden ist möglich durch die verwendete Harnröhre 3) Es ist weniger unnatürlicher Zug im Gewebe als bei der penilen Inversion.

Nachteile der kombinierten Methode sind hingegen 1) Geringe Verbreitung mit wenigen Chirugen die diese Technik anwenden. 2.) Der Heilungsprozess dauert empfindlich länger. 3.) Es muss länger und häufiger diliert werden

Sooo Teil 3 (Die Suporn-Methode) folgt noch.

Bis bald :)
Eure Nina <3


Die Penisinvaginationsmethode oder... Penile Inversion


Soo, da ich ja eh nichts Sinnvolles mehr machen kann heute... Reschersche!

Es gibt lange nicht mehr nur eine Methode für die Geschlechtsangleichende Operation. Natürlich hat auch jeder Chirug seine eigenen 'Kniffe'. Dennoch ist die bei weitem gebräuchlichste Methode die in einer Umgestaltung von männlichen in weibliche Genitalien enden soll die Penisinvagination, auch Penile Inversion genannt.

Die Penile Inversion entwickelte sich aus den Anfängen der Geschlechtsangleichenden Operationen. Hier wurde zunächst die Eichel entfernt, eine Höhle geschaffen und der Penis nach seiner Entkernung nach innen gestülpt. Von diesen Versuchen sind wir jetzt aber schon einigermaßen weit entfernt. Bei der penilen Inversion wird heutzutage auch selbstverständlich die Eichel zur Formung einer Klitoris und die Hodenhaut zur Formung von Schamlippen verwendet und die zunehmende Routine bringt inzwischen sehr viele ästhetisch einwandfreie Neovaginas hervor. Auch Frauenärzte bestätigen die 'Echtheit' der Optik die sie häufig zu sehen kriegen.

Bei den Schwellkörpern gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen: Diese können entweder genutzt oder entfernt werden.

weibliche Sexualanatomie
In der Regel entfernen sie die meisten Chirugen. Allerdings sind Schwellkörper auch in der weiblichen Anatomie vorhanden (hier Nummer 2). Bei entsprechend gekonnter Nutzung des Materials durch den Chirugen, würde ich unbedingt empfehlen die Schwellkörper zu verwenden. Die Schwellkörper nämlich sind die Basis für die Möglichkeit eines vaginalen Orgasmus. Man sollte sich natürlich hierbei nicht als Versuchskaninchen missbrauchen lassen, sondern schauen ob der Arzt auch Ahnung hat und das schon öfters mal gemacht hat.

Die Vorteile der penilen Inversion liegen also auf der Hand: Es ist eine sehr verbreitete und von vielen Chirurgen praktizierte Methode, wodurch quasi viel OP-Routine besteht und seltener grobe Fehler gemacht werden. Hierbei liegt die Rate der orgasmusfähigen Post-OP-Transfrauen schon sehr hoch, bei Frau Dr. Krege habe ich beispielsweise mal von einer Orgasmusfähigkeitsrate von mindestens 80 Prozent gelesen - man muss berücksichtigen, dass im Kopf ursächliche Blocken einen Orgasmus verhindern können. Die Rate wird also noch etwas höher liegen.

Außerdem ist bei der penilen Inversion die Heilung vergleichsweise (mit anderen Methoden) komplikationsfrei und die bei anderen Methoden intensiv benötigte Dilation (Dehnung der Scheide mittels verschieden großer medizinischer Dildos, meist zur zusätzlichen Heilung mit Salben und Estriol praktiziert) muss hier seltener und weniger lange vorgenommen werden.

Nachteilig hingegen ist bei der penilen Inversion die theoretisch schlechtere Optik durch mangelhafte Berücksichtigung der geeigneten Gewebearten - auch ein Grund, warum es gefühlsmäßig nicht komplett authentisch sein wird. Außerdem ist es mittels Peniler Inversion schwierig eine ausreichende Scheidentiefe zu erhalten, da der Penis durch die gegengeschlechtliche Hormonbehandlung bereits vor der OP schrumpft und so oft relativ wenig Material zur Verfügung steht. Auch ist ein ausreichendes Feuchtwerden nur selten über die Prostata möglich.

Dennoch sind sehr viele Transfrauen hochzufrieden mit ihrem OP Ergebnis mit der Penisinvaginationsmethode. Ein geeigneter Chirug kann hiermit schon gute Arbeit leisten.

So weiter gehts demnächst ;)

Bis bald :)
Eure Nina <3

Sonntag, 16. Juni 2013

Geschlechtsangleichende OP bei Dr. Pottek - Ein Erfahrungsbericht


Hallo Leute :)

Heute Mal einen Erfahrungsbericht, der zur Kenntnis genommen werden sollte, wenn man die Durchführung einer geschlechtsangleichenden Operation plant. Der Bericht stammt von Raphaela, sie wurde am 08.02.2012 von Dr. Pottek (Hamburg) nach der kombinierten Methode operiert. Hier ist der Bericht, den Dr. Schaff (München) nach der Begutachtung geschrieben hat, freigegeben durch Raphaela.

Zum Vergrößern auf Bild klicken
Zusammenfassung: Die Eichel scheint zur Gänze als Klitoris erhalten worden zu sein, was natürlich erstmal gut ist, weil man von wenig Schaden ausgehen kann, was ich mir optisch allerdings sehr fragwürdig vorstelle. Eine Hautfalte bedeckt den größten Teil der Klitoris. Dies scheint ein hygienisches Problem darzustellen. Aufgrund von ausgeprägter Narbenbildung (Dr Schaff schreibt 'ausgedehnte Narbenfelder') auch im Bereich der Harnröhre, ist der Harnstrahl stark verringert. Das optische Erscheinungsbild ist nicht zufriedenstellend. Die Scheidentiefe beträgt lediglig zwei Zentimeter - Dies liegt daran, dass sie nicht bougiert hatte. Soweit ich weiß, soll ihr das Bougieren auch relativ lange 'verboten' wurden sein, dazu möchte ich aber keine definitive Aussage geben. Es ist allerdings so, dass das Bougieren gewissenhaft und möglichst bald nach der Operation begonnen werden muss um die Scheidentiefe zu erhalten und zu verbessern.

Für Fragen könnt Ihr Euch an Raphaela wenden.

Für mich sind solche Erfahrungsberichte - zumal ich auch die dazugehörigen Bilder gesehen habe - auf jeden Fall respekteinflößend. Es gibt nunmal nur zwei Chirugen in Deutschland - Dr. Schaff und Dr. Pottek - die nicht mit der penilen Inversion operieren, sondern eine kombinierte Methode anwenden. Diese Methode hat zahlreiche Vorteile. Leider hat Dr. Schaff eine sehr lange Wartezeit für eine Operation in München. Das ist sicher auch ein gewichtiger Grund, warum Viele sich für eine Operation bei Doktor Pottek entscheiden. Nun ist es aber so, dass Dr. Pottek leider bedeutend weniger Erfahrung bezüglich geschlechtsangleichender Operationen hat als Dr. Schaff (von dem ich überwiegend, aber nicht nur positives gehört habe). Dr. Schaff ist für mich eine Koryphäe und Dr. Pottek ist nach allen Informationen die ich bisher bekommen habe leider noch lange nicht so gut. Mein Chirug wird also Dr. Schaff sein, auch wenn ich mich dafür dann leider sehr gedulden muss.

Vielen Dank fürs Lesen :)

Bis bald :)
Eure Nina <3