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Freitag, 13. Dezember 2013

Forehead Reconstruction


Hallo Leute,

nachdem ich vor Kurzem über das Hairline Lowering geschrieben habe, wollte ich nun über eine Operation berichten, die oft mit diesem Eingriff zusammen vorgenommen wird: Die Forehead Reconstruction.

Sowohl das Hairline Lowering als auch die Forehead Reconstruction sind Operationen, die Deutschland nicht zu finden sind.

Bei der Forehead Reconstruction ist das Ziel, die Augenbrauenknochen und die Frontalen Sinusknochen in ihrer Masse zu reduzieren um so eine flache Stirn über den Augen zu erreichen. Vergleich mit Bildern von Facial Feminization:





Auf diesen vier Bildern kann man den weiblichen und den männlichen Gesichtsschädel nicht nur anhand der Kieferknochen unterscheiden, sondern auch aufgrund der Knochen der Stirn. Hierzu gibt es - je nach Dicke der Knochen - verschiedene Möglichkeiten der Behandlungen.

Allen gemein ist, dass ein Schnitt, entweder entlang der Haarlinie (meist) oder entlang der Augenbrauen (selten), vorgenommen wird, wodurch dann der Eingriff erfolgt.

Dann gibt es die verschiedenen Möglichkeiten:

Bei einem kleinen Sinusknochen mit insgesamt dicker Wand des frontalen Sinus kann es ausreichend sein, die Knochen einfach abzuschleifen. Diese Methode wird als Profilkorrektur ebenfalls in Deutschland von mindestens einer Klinik und von Dr. Griebenow angeboten. Sie kann jedoch nur für maximal zehn Prozent der Transfrauen befriedigende Ergebnisse liefern.

Bei der effektiveren Methode wird der frontale Sinusknochen hingegen entfernt. Der verbliebene Sinusknochen wird dann in Form geschliffen, sodass eine deutliche Reduktion erreicht werden kann. Anschließend wird der frontale Sinusknochen wieder eingesetzt und mit Schrauben fixiert, wobei die Köpfe der Schrauben entfernt werden um die Ästhetik zu erhalten.

Gegebenenfalls kann bei beiden Methoden noch mit Methylmethaccrylat modelliert werden um exaktere Ergebnisse zu erhalten.

Als nachfolgende Komplikation dieser Operation kann man oft davon ausgehen, dass die Stirn für bis zu 3 Monate taub ist. Ansonsten gibt es natürlich Schwellungen und Schmerzen, die sich in den ersten 2 Wochen nach der Operation sehr bessern. Aufgrund der Schwellungslokalisation kann es in dieser Zeit in seltenen Fällen auch zu verschwommener Sicht kommen. Die Narbe verläuft in der Regel entlang der Haarlinie und ist nach wenigen Monaten kaum noch zu sehen.

Sooo, das war es für heute :) Und da war von oben nach unten gehen *g* ist nächstes Mal entweder die Rhinoplastik (Nasenkorrektur) oder der Aufbau von Wangenknochen dran. Mal schauen :P

Bis bald :)

Eure Nina <3

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Hairline Lowering


Hallo Leute :)

Beginnen wir meine Infoserie zum Thema feminisierende Operationen doch mit dem Thema Hairline Lowering, auch als Scalp Advancement bekannt.

Das Ziel dieser Operationsmethode ist es, denn Haaransatz am oberen Ende der Stirn zu feminisieren. Beginnen wir doch mit einem beispielhaftem Ergebnis, dass ich auf der Website einer plastisch-chirugischen Klinik aus Kalifornien gefunden habe:

http://draharonov.com/
Man sieht also sehr gut, worum es hierbei geht: Die Haarlinie wird nach unten gezogen, um eine hohe und fliehende Stirn aus der Welt zu schaffen. Eine normal weibliche Haarlinie beginnt in der Regel 5-6,5 Zentimeter über den Augenbrauen an der Stelle, bevor die Stirn sich nach hinten zu neigen beginnt.

Eine typisch männliche Haarlinie ist M-Förmig, das bedeutet, sie ist durch Geheimratsecken gezeichnet, die zur männlichen Haarlinie dazu gehören.

Im Rahmen des Scalp Advancement ist es, sofern es sich bei dem Eingriff um eine Facial Feminization Surgery für Tranfrauen handelt, also das Ziel die Haarlinie auf ein normal weibliches Niveau herunterzuziehen und die M-förmige Haarlinie zugunsten einer ovalen Haarlinie zu korrigieren.

Hierfür wird ein Teil der Haut zwischen Augenbrauen und Haarlinie entfernt und die Haarlinie dann - entweder mit oder ohne Hilfe von Expandern - herunter zu ziehen.

Expander, http://facialfeminization.eu
Hierbei kann die Haarlinie in der Regel um 1 - 2,5 Zentimer nach unten verlegt und ovaler geformt werden. Dies ist jedoch abhängig von den individuellen Voraussetzungen.

In der Regel verursacht dieser Eingriff nur leichte Schmerzen und eine dünne Narbe entlang der Haarlinie, jedoch kann die Stirn auch wochenlang taub sein. Ansonsten sind natürlich alle sonstigen Komplikationen einer Operation in Vollnarkose möglich.

Das Scalp Advancement wird oft gleichzeitig mit dem Forehead Recontouring durchgeführt, für beide Eingriffe ist dann nur eine Narbe notwendig. Gleichzeitig können mit der Korrektur der Augenbrauenknochen in Kombination mit dem Scalp Advancement die besten Ergebnisse zur Stirnfeminisierung erreicht werden.

Das Forehead Recontouring wird dann auch direkt das nächste Thema der Reihe zu feminisierenden Operationen.

Soo das wars dann mit Info für heute :P

Bis bald :)
Eure Nina <3