Posts mit dem Label Selbstvertrauen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Selbstvertrauen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 14. Oktober 2014
Die Selbstwirksamkeitserwartung oder wie man durch Herausforderungen stark wird
Hallo Leute :)
Bei den meisten Dingen des Lebens erreichen wir nur so viel, wie wir erwarten zu erreichen. Bei der Selbstwirksamkeitserwartung geht es darum, inwieweit wir uns zutrauen unser Leben selbst verändern zu können in die Richtung die wir anstreben.
" Glaube ich daran, durch meinen Willen xxx erreichen zu können? " ist dabei die Kernfrage.
An Zielen die wir uns nicht zutrauen werden wir in der Regel scheitern. Wer zum Beispiel meint, nicht genug Willensstärke zu haben um abzunehmen, wird es trotz dem vorhandenem Willen nicht schaffen, die notwendigen Schritte hierzu zu gehen.
Ferner muss man sehen, welcher Typ Mensch man ist. Ob man auf seine Leistungen stolz sein will, ob man sich über den Einfluss definiert den man auf andere Menschen ausübt, oder ob sozialer Anschluss der Hauptmotivator ist. Ich denke all diese drei Motivationen sind in jedem Menschen vorhanden, doch worüber man sich definiert ist bei jedem Menschen sicherlich deutlich verschieden. Diese Hauptmotivatoren sind es, die hinter den meisten unserer alltäglichen Ziele stehen.
Ich war noch nie ein Mensch, der sich selbst Unfähigkeit unterstellt hätte, gewisse Ziele zu erreichen. Und trotzdem habe ich es vor 3 Jahren für so gut wie unmöglich gehalten, dass ich zur Kraft der Veränderung werde die notwendig ist, letztendlich mein Ziel zu erreichen. Dieses Ziel bestand damals und besteht auch noch heute darin, meinen Körper im Großen und Ganzen und das mit nur kleinsten Kompromissen meinem Empfinden anzupassen.
Doch da ich mich nicht für den Suizid entscheiden konnte, habe ich vor 2 Jahren begonnen diesen Weg zu gehen. Frustrierend daran ist, dass jedes Ziel sich im Endeffekt wieder verkompliziert und wieder den weiteren Willen zum Durchhalten verlangt und neue Teilziele bedingt. Meinen eigentlich Grundantrieb würde ich übrigens bei den drei Hauptmotivatoren Leistung:Einfluss:Anschluss auf ca 25:10:65 einschätzen.
Nehmen wir als Beispiel die Brust:
1. Ziel: Brustentwicklung durch Hormone
===> Kein ausreichendes Ergebnis binnen der ersten Jahre zu erwarten
2. Ziel: Brustvergrößerung
===> Nicht möglich da Brustdrüsen zu weit entfernt von brustkorbzentrum, daher
2. Ziel: Brustwarzenkorrektur
===> Immer noch kein größeres Brustvolumen erreicht
3. Ziel: Brustvergrößerung
===> Äasthetisches Problem durch Aknenarben und Operationsnarben sowie Dehnungsstreifen.
4. Ziel: Narbenkorrektur um die rechte Brustwarze (noch nicht erreicht)
5. Ziel: Übertatoowierung der Aknenarben im Dekoltee sowie eines großen Teils der OP Narben und der Dehnungsstreifen (noch nicht erreicht)
Und bei den allermeisten Zielen kommen natürlich Schwierigkeiten hinzu die bewältigt werden müssen bevor es weiter gehen kann, wie beispielsweise Wartezeiten für Ausheilungen, auf Behandlungen und Termine, Finanzierungsproblematiken hinzu. Anschließend treten auch oft noch durch die erreichten Einzelziele neu verursachte Problematiken (zB mein leichtes Doppelkinn durch die Kiefer-OP oder die OP Narben und Dehnungsstreifen durch die Brustoperationen) auf.
Früher habe ich nie verstanden, was es heißt, stark zu sein. Heute denke ich, dass die innere Stärke gleichbedeutend mit der Selbstwirksamkeitserwartung ist. Wenn man glaubt, Alles schaffen zu können was man will, ist man entweder wahnsinnig oder stark. Und ich glaube, dass ich durch diesen Weg den ich gehen muss und dadurch, dass ich mich schon lange entschieden habe nicht aufzugeben, sondern jedes Problem aus dem Weg zu kämpfen auch wenn ich immer wieder daran zu verzweifeln drohe, lerne, dass ich wirklich so gut wie Alles schaffen kann, wenn ich nur hart genug dafür kämpfe.
Und so glaube ich inzwischen wirklich daran, dass diese lange Zeit, auch wenn sie mit viel Leid verbunden ist, mir zumindest etwas für mein Leben lehrt, nämlich den Glauben an mich selbst und meine Fähigkeit, Alles zu schaffen.
Danke fürs Lesen :)
Eure Nina <3
Labels:
Brust,
Durchhalten,
Herausforderungen,
innere Stärke,
Kiefer,
Lernen,
Motivation,
Narben,
Operationen,
Probleme,
Selbstvertrauen,
Selbstwirksamkeitserwartung,
Willen,
Willenskraft,
Ziele
Donnerstag, 8. Mai 2014
Was sich verändert hat (8 Tage nach Brust-OP)
Acht Tage nach meiner Brust-OP ist es nun Zeit für ein erstes Fazit. Nach doch relativ starken Schmerzen in den ersten Tagen nach der Operation, insbesondere war es morgens früh sehr schmerzhaft und fast unmöglich von der Rückenlage in die Aufrechte zu kommen, sind die Schmerzen nun schon so gut wie weg. Schmerzmittel konnte ich also auch schon absetzen.
Ich persönlich finde, dass ich jetzt sehr viel stimmiger aussehe. Ich fühle mich bedeutend wohler als vorher. Und bin auch selbstbewusster.
Auch bin ich jetzt in der Wahl meiner Kleidung natürlich weniger beschränkt und habe mir daher auch jetzt ein paar neue Kleidungsstücke geordert und demnächst gehts noch Shoppen :P
Ich muss schon sagen, diese OP war die von den Fünfen die ich bislang hatte, die mir am Meisten gegeben hat. Über andere Makel kann ich jetzt schon besser hinweg sehen und ich bin endlich zuversichtlich, dass ich wenn ich mit meinen OPs fertig bin, auch zufrieden sein werde mit mir und meinem Körper.
So, das wars :P
Bis bald :)
Eure Nina <3
Dienstag, 25. Juni 2013
Sooo viele Probleme...
Hallo Leute :)
Heute mal ein etwas ungewöhnlicher Post, aber ich denke, dass muss einfach Mal raus...
Umzug, ARGE, Bafög- Amt, meine neue Wohnung, Jobsuche, langsam dringlich werdende Zukunftsplanung, mit dem Rauchen aufhören, entspannter werden, der ständige Wunsch nach der nächsten OP, Geldsorgen, endlich richtig Selbstvertrauen aufbauen (ich bin ziemlich schüchtern geworden glaube ich... Ich war allerdings auch 8 Monate lang mehr oder weniger hier in Münster isoliert), Abnehmen und nebenbei noch alles Andere regeln. Es ist einfach so viel um das ich mich noch kümmern muss, bevor irgendwann Mal etwas einen geregelten Gang gehen kann. Und das macht mich momentan schon ziemlich fertig.
Wie gesagt, diese Woche ist Umzug und ich bin sicher, danach wird es mir schon viel besser gehen. Wie mir die letzten zwei Wochen gut getan haben wo ich wieder richtig unter Menschen war. Und dann kann ich die Sorgen und Probleme vielleicht dahin verbannen wo sie hingehören - in den Hinterkopf, aber nicht ins Denken.
Nur ist momentan auch noch problematisch, dass die ARGE mir das Geld verweigert, bis das Studentenwerk mir einen Bafög-Änderungsbescheid zukommen lässt. Im Gespräch mit meiner Beraterin habe ich dann heute erfahren, dass ich den Bafög-Änderungsbescheid vermutlich erst Mitte Juli in der Hand halten kann, das heißt ganz konkret, dass ich auf jeden Fall meine Miete noch extra bezahlen muss im kommendem Monat, Bafög für Juli wird zurück gefordert und Hartz-IV kommt erst im August... Mit Kaution, Satellitenschüssel, Umzug, doppelter Mietbelastung und auch noch einen Monat komplett ohne Geld... stehe ich jetzt vor nem ziemlichem Problem. Ich werde das dank Dispositionskredit und Kreditkarten mit Sicherheit irgendwie geregelt kriegen, aber ich sehe halt eine große Ebbe in der Kasse kommen... Aus dem Grund hatte ich den Umzug auch immer wieder verschoben, die Nasen-OP ist finanziell noch nicht richtig verdaut und jetzt kommt direkt der nächste Hammer...
Bei vielen anderen Leuten habe ich das Gefühl, dass die Leute nicht wissen, wie sie mit mir umgehen sollen und das widerum verunsichert mich. Und es ist momentan sowieso so, dass ich mich sehr schnell abgelehnt fühle.
Meine Angst davor, dass fremde Menschen mir Etwas ansehen könnten habe ich hingegen inzwischen fast überwunden. Aber auch nur fast. Es gibt sehr gute Tage - Ich bin überzeugt, dass man mir meine Vergangenheit nicht ansieht. Es gibt gute Tage - selbst wenn es auffallen würde, wäre es mir egal. Es gibt schlechte Tage - Wenn mein Selbstvertrauen mal wieder im Eimer ist und ich das Gefühl habe, dass mir Jeder meine Vergangenheit ansieht. Und die schlechten Tage sind auch der Grund, warum ich an meiner Optik auf jeden Fall noch Etwas tun muss, weil ich mich endlich so fühlen will, dass ich in meinem Leben angekommen bin.
Im Endeffekt ist es wirklich so, dass ich so dumm bin, mir viele Gedanken zu machen was andere Menschen denken könnten und ich weiß, das sollte ich eigentlich nicht tun. Das darf ich eigentlich nicht tun, weil es mich fertig macht.
Also sorry das ich manchmal ein wenig komisch bin, auch ich habe immer noch mit sehr vielen Problemen zu kämpfen und das beißt sich ganz schön heftig mit meinem Perfektionismus. Ich will auf jeden Fall was an meiner Einstellung ändern, einfach Alles gelassener sehen, aber das ist momentan schwierig ohne mir damit das Leben zu versauen. Danke an Alle die für mich da sind, ganz Besonders auch an Sasa und Rene und Marvin, von denen ich weiß, dass sie auf jeden Fall für mich da sind. Ich hab Euch lieb :)
Bis bald :)
Eure Nina <3
Labels:
Abnehmen,
ARGE,
BAföG,
Gedanken,
Gewicht,
Job,
Marvin,
Nase,
OP,
Perfektionismus,
Probleme,
Rauchen,
Rene,
Rhinoplastik,
Selbstvertrauen,
Sorgen,
Susanne,
Umzug,
Unsicherheit,
Wohnung
Abonnieren
Posts (Atom)
