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Donnerstag, 20. Februar 2014

Die Stimmband - OP


Hallo Leute :)

Heute schreibe ich mal über die Stimmband - Operation, es sollte ja klar sein, wofür diese da ist. Nach dem Stimmbruch ist dieser irreversibel, die Stimme bleibt tief. Man kann mit seiner Stimme spielen, sodass man eine tiefe weibliche Stimme erhält. Je nach den Grundvoraussetzungen jedoch, reicht Training oder Logopädie alleine nicht: Das "Brummen" bleibt vorhanden und die Stimme als eines der wichtigsten Passingmerkmale wirkt verräterisch.

Für diesen Fall sehen sogar die Krankenkassen nach erfolgloser Logopädie zur Therapie der Stimme eine Operation vor - es handelt sich hierbei also um einen der wenigen von den Krankenkassen getragenen möglichen Eingriffen.

Zur Feminisierung der Stimme gibt es zwei mögliche Eingriffe: Die Glottoplastik und die Cricothyroidopexie.

Bei der Glottoplastik werden die Stimmbänder "verkürzt", hierzu werden sie so zusammengenäht, dass eine höhere Spannung entsteht. Dadurch wird die Stimme höher. Es kann jedoch zu einer ungleichen Belastung der verschiedenen Stimmbänder kommen, wenn Fehler gemacht werden. Dadurch würde die Stimme heiser. Die Glottoplastik ist also risikobehaftet.

Bei der Cricothyroidopexie werden hingegen zwei Knorpel mittels eines Drahtes einander angenähert. Dies führt ebenfalls zu einer dauerhaft erhöhten Spannung der Stimmbänder und damit zu einer höheren Sprechstimme. Die Stimme wird hierbei nach unten begrenzt, dass bedeutet, dass die vorher möglichen tiefsten Töne nicht mehr nutzbar sind. Bei mindestens 9 von 10 Patienten ist nach der Operation eine Stimmerhöhung um 3 oder mehr Halbtöne zu verzeichnen.

Die Cricothyroidopexie wird beispielsweise am Sophien- und Hufeland-Klinikum in der Klinik für HNO - Heilkunde in Weimar und in der HNO-Klinik der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg durchgeführt.

Zur Bewilligung durch die Krankenkasse bedarf es eine vorhergehende erfolglose logopädische Behandlung.

Uuuunnd das wars :)

Bis bald :)

Eure Nina <3

Kommentare:

  1. hallo nina :)
    ich stimme dir voll und ganz zu, dass die stimme eine essentielles passingmerkmal ist. und es gibt möglichkeit der chirurgie, zum glück auch.

    ich möchte kurz ein paar kleinigkeiten dazu sagen. es braucht keine erfolglose logopädische behandlung um eine op in deutschland durchführen zu lassen. wenn du die vornamens- und personenstandsänderung bereits durch hast, dann kann ein facharzt (z.b. phoniatrie) dir die diagnose 'androglottie' stellen und dann brauchst du im grunde genommen nur eine einweisung deines behandelnden arztes.
    beide methoden sind in deutschland nicht ausgereift und führen nur zu bedingt guten ergebnissen, dass habe ich in gesprächen mit fachleuten, z.b. charité berlin erfahren können, z.b. bestehen bei der glottoplastik schwierigkeiten beim bilden der neuen vorderen kommissur bei den stimmlippen.
    grüsse
    stella

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  2. Hallo Nina!

    meine Frage ist in welchem Kostenbereich es sich so befindet.

    Auch wenn die Krankenkasse es nicht bezahlt, will ich es machen, ich würde aber gerne halt wissen mit welchem Preis ich rechnen sollte.

    Lg

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  3. Schau dir die an: https://youtu.be/wv7laZKmR_w
    $ 7.800 OP in Südkorea.
    Ich fange an Lotto zu spielen

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