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Sonntag, 2. Februar 2014

Von pseudowissenschaftlicher Diskrimminierung


Hallo Leute :)

Ich kann heute wiedermal nicht schlafen und da dachte ich, ich nutze die Gelegenheit nochmal, um mich über einige Idioten aufzuregen, die so tun, als seien sie Wissenschaftler :)

In einem Kommentar auf meinem Blog wurde ein Link zu einer Seite gepostet, die die Transition als die falsche Reaktion auf das Gefühl betrachten, der eigene Körper sei falsch. Auf diesen Seiten wird von Menschen berichtet, die nach ihrer erfolgten Geschlechtsangleichung zurück in ihr Ursprungsgeschlecht wechseln möchten. Außerdem werden Statistiken hier in einer Weise gedeutet, die es als falsch darstellen, dem Wunsch nach Geschlechtsangleichung zu entsprechen. Darauf möchte ich gerne antworten. Hier ist einer der Texte von dieser Seite:
20% regret changing genders, over 40% attempt suicide, and even after surgery a large number remain traumatized

Hoping to have success with sex change surgery is like Russian roulette. You could be the lucky one, but reports show the risks are high and death is a strong possibility. 
For 35 years serious questions have been raised about the overall long term success of changing genders. 
Today we look at a report from The Guardian (UK) from July 2004 that included a review of more than 100 international medical studies of post-operative transgenders by the University of Birmingham aggressive research intelligence facility. They found "no robust scientific evidence that gender reassignment surgery is clinically effective." Seeing that they reviewed not just one study but 100 international studies makes this report alarming.
In my view, this shows that failure comes all too often for transgenders and it is so unnecessary. The Guardian reports:
  1. After gender reassignment, there's still a large number of people who had the surgery but remain traumatized - often to the point of committing suicide.
  2. Research from the US and Holland suggests that up to a fifth (20%) of patients regret changing sex.  http://www.theguardian.com/society/2004/jul/30/health.mentalhealth
Thirty-five years ago, in 1979, uncertainty about gender change success was surfacing. At Johns Hopkins Hospital concerns about the reported success rates of changing genders and whether Dr. Money had been falsifying the reports of sex change success prompted a review. Dr. Paul Mc Hugh commissioned Dr. Meyer to study post-operative transsexuals from the Johns Hopkins Gender Identity Clinic program. Dr. Meyer's results were far different than Money’s reports of success a decade earlier and also validated the concerns regarding Dr. Money and his reports.  Dr. Meyer said, “To say that this type of surgery cures psychiatric disturbance is incorrect.” As a result of studying the results of Hopkins patients, Hopkins closed its gender clinic and university-based gender clinics around the country began to close. http://www.baltimorestyle.com/index.php/style/features_article/fe_sexchange_jf07
Also in 1979, Dr. Ihlenfeld, a former associate of Dr. Harry Benjamin, told an audience extreme care should be given in using cross gender hormones because 80% of patents who want to change their sex shouldn't do it. "There is too much unhappiness among people who have had the surgery," he said. "Too many of them end as suicides." http://lvtgw.jadephoenix.org/Info_htm/Herbal_G/ginko_b2.htm
Madeline Wyndzen, a transgendered psychology professor, writes, "50% of transgenders could be struggling with suicide attempts, regret, anger and unhappiness living in a transgender sub-culture rather than being part of the larger world.” http://www.genderpsychology.org/transsexual/question.html
I say it is important to take every precaution prior to surgery to avoid regret.  
Injustice at Every Turn: A Report of the National Transgender Discrimination Survey says a staggering 41% of transgenders surveyed report they have attempted suicide and that those who have medically transitioned and surgically transitioned have higher rates of attempted suicide than the general population. Ttransgenders have higher rate of HIV infections. They are more prone to heavy drinking and the use of drugs. They have high rates of homelessness, unemployment and extreme poverty, even more so in the more difficult economic times of the last 5 years. http://www.thetaskforce.org/downloads/reports/reports/ntds_report_on_health.pdf
Good golly, Ms. Gender Molly, what more evidence do you need? The effectiveness of sex change parallels the risk of Russian roulette. Yep, you could be lucky but you also could end up dead.
Knowing the facts and seeing the evidence, why would anyone risks their life on a procedure with such shaky results?
Walt Heyer, the Maverick Transgender
www.sexchangeregret.com
After gender reassignment, there's still a large number of people who had the surgery but remain traumatized - often to the point of committing suicide. Research from the US and Holland suggests that up to a fifth (20%) of patients regret changing sex.  http://www.theguardian.com/society/2004/jul/30/health.mentalhealth
  1. Als Antwort hierauf möchte ich mit einem Zitat aus dem Bericht zur Lebenssituation von Transsexuellen in Nordrhein-Westfalen antworten:

    Transsexuelle Menschen finden sich häufig in multiplen Belastungssituationen mit Problemen in verschiedenen Lebensbereichen wieder. Die Betroffenen berichten dabei von unterschiedlichen Erfahrungen mit Akzeptanz und Diskriminierung vor,
    während und nach der Phase der Transition.

    Während der Transition haben viele Transsexuelle noch kein gutes Passing bzw. werden vom sozialen Umfeld als geschlechtlich uneindeutig wahrgenommen, was zu einem erhöhten Risiko führt, diskriminiert und benachteiligt  zu werden. Nach der Transition kann sich diese Situation verändern und mit entsprechendem Passing
    werden viele Situationen unproblematischer. Transmänner haben in  vielen  Fällen  durch  die Hormonbehandlung nach einiger Zeit ein sehr gutes Passing
    Für Transfrauen sieht die Situation sehr viel weniger günstig aus.
    Dennoch geben alle Interviewpartner_innen, egal ob sie noch am Beginn ihrer Transition stehen oder sie schon länger abgeschlossen haben, an, dass sie diesen Schritt nochmals gehen würden und dass sich ihre Lebensqualität dadurch nachhaltig verbessert hat, obwohl viele auf große Widerstände und Probleme gestoßen sind.
    ALLE - nicht einige - würden diesen Schritt noch einmal gehen. Natürlich wurden nur 30 Menschen interviewt und nur 68 Personen haben Fragebögen ausgefüllt - dennoch zeigt dies wohl, dass es statistisch unwahrscheinlich ist, dass tatsächlich zwanzig Prozent der Betroffenen diese Schritte bereuen.

     A Report of the National Transgender Discrimination Survey says a staggering 41% of transgenders surveyed report they have attempted suicide and that those who have medically transitioned and surgically transitioned have higher rates of attempted suicide than the general population.

    Diese Statistiken dürften stimmen. Auch ich hatte vor meinem Outing massive Selbstmordgedanken und wäre ich nicht so schissig, hätte ich dem vermutlich auch nachgegeben. Natürlich erzeugt der massive Druck durch die Empfindung des eigenen Körpers als Falsch und die Angst vor dem Outing oft kreisende Gedanken aus denen es schwer ist herauszukommen. In dem Bericht zur Lebenssituation von Transsexuellen in NRW findet man folgende Statistik:


    Man sieht hier also ganz eindeutig, dass mit zunehmendem Grad der Angleichung an das gefühlte Geschlecht Selbstmordgedanken weniger Transsexuelle betreffen. Dies sollte wohl die Effektivität der Transition im Bezug auf die Verbesserung des Wohlbefindens verdeutlichen.

    Das während und nach der Transition Transfrauen häufiger als Transmänner an Selbstmordgedanken leiden ist auch einfach zu erklären: Während bei den Transmännern alleine durch die Hormontherapie in relativ kurzer Zeit meistens eine optisch zweifelsfreie Zuordnung zu dem eigenem Geschlecht möglich ist, ist dies bei Transfrauen komplizierter. Je nach den individuellen Voraussetzungen sind plastische Operationen (die selbstverständlich aus eigener Tasche zu zahlen wären) nötig oder es ist gar unmöglich, ein sehr gutes Passing zu erreichen. Gerade wer sich erst in höherem Alter zu seinem Outing entschließt, wird große Probleme haben.

    Wenn die Transition aber nicht ausreichende Veränderungen erzielt, wird man automatisch anders behandelt, wird seinen Körper nicht lieben lernen können und wird sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch im Alltag diskriminiert werden. Natürlich führen diese Faktoren dazu, dass weiterhin ein, gegenüber dem Durchschnitt erhöhtes, Selbstmordrisiko besteht.

    Richtiger wäre es also, die Maßnahmen zu verbessern die dazu führen, dass transsexuelle Menschen ein normales Leben führen können, anstatt die Transition als Ursache für Selbstmordgedanken zu sehen.


    Mir ist nicht klar, warum solche Websiten die Wahrheit verkehren. Wahrscheinlich ist jedoch, dass aus ideologischen Gründen den Menschen das Recht abgesprochen werden soll, Ihren Körper ihren Bedürfnissen entsprechend zu formen. Vielen Dank an www.sexchangeregret.com für das Zurschaustellen von Intoleranz und der Absprache des Rechts für individuelle Selbstbestimmung :)

    Gut :) Jetzt habe ich meine Schlaflosigkeit sinnvoll genutzt :) Vielen Dank für das Lesen :)

    Bis bald :)
    Eure Nina <3

Kommentare:

  1. ""Transgender women, manufactured from men by surgery"" auf http://waltheyer.typepad.com/
    Das ist echt die Krönung!

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  2. Solange einem Transitionbegehren immer noch offiziell das Prädikat "mental disorder", also quasi Geisteskrankheit angeheftet wird, werden es Transsexuelle immer wieder mit solchen Fanatikern und hirnrissigen Aussagen, bzw. falschinterpretierten Statistiken zu tun bekommen.

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  3. Warum über sowas aufregen. Die Seite hat bombastische 11 Followers. Das sagt doch alles.

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  4. Hallo Nina,

    in meinem Blog hatte ich auch 2 entsprechende Kommentare. Ich habe sie gleich gelöscht, ohne dem darin angegebenen Link zu folgen.

    LG Andrea

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  5. Vielen Dank für das gute Recherchieren!
    Ich bezweifele zwar das die Hornochsen die diese Links posteten deine Recherche lesen werden, aber ich werde das mal einer Person geben die RL von ganz ähnlichem Mist betroffen ist. Du hast ja gute Gegenbelege erbracht, somit wird das mind. einer Person hilfreich sein. ;)

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  6. Traue nie einer Statistik du du nicht selbst gefälscht oder zu deinen gunsten interpretiert hast ... oder so ähnlich. ich kenne diese Website und auch wenn ich einige "Regretter" kenne, teils persönlich (allerdings alle prä-OP), teils online (da auch 3 post OP) so ist diese Statistik dennoch gewaltig verdreht und stellt z.B. das Vorkommen von Selbstmordgedanken post-transition als etwas negatives dar nur weil es höher ist als "normal" - anstatt drauf einzugehen ob es sich durch die Transition verbessert hat - weil dadurch macht es den Eindruck es ist alles schlechter. Fiese sprachliche Tricks die die auch bewusst eingesetzt haben müssen. Das ganze dann noch mit religiösem Hintergund - typisch amerikanischer christlicher Fundamentalismus. Da kann man nur kotzen gehen.

    Wenn jemand sich noch mal richtig aufregen will kann er ja das mal lesen: http://genderidentitywatch.com/ - die zwangsouten trans*Menschen damit die endlich nicht mehr so leben dürfen wie sie es brauchen und vor allem nicht mehr in die "safe spaces" der Frauen eindringen können. Dazu auch bitte lesen: http://sexgeek.wordpress.com/2013/09/20/if-trans-women-arent-welcome-neither-am-i/ zum wieder abregen... ;)
    LG, Aurora

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  7. Traue nie einer Statistik du du nicht selbst gefälscht oder zu deinen gunsten interpretiert hast ... oder so ähnlich. ich kenne diese Website und auch wenn ich einige "Regretter" kenne, teils persönlich (allerdings alle prä-OP), teils online (da auch 3 post OP) so ist diese Statistik dennoch gewaltig verdreht und stellt z.B. das Vorkommen von Selbstmordgedanken post-transition als etwas negatives dar nur weil es höher ist als "normal" - anstatt drauf einzugehen ob es sich durch die Transition verbessert hat - weil dadurch macht es den Eindruck es ist alles schlechter. Fiese sprachliche Tricks die die auch bewusst eingesetzt haben müssen. Das ganze dann noch mit religiösem Hintergund - typisch amerikanischer christlicher Fundamentalismus. Da kann man nur kotzen gehen.

    Wenn jemand sich noch mal richtig aufregen will kann er ja das mal lesen: http://genderidentitywatch.com/ - die zwangsouten trans*Menschen damit die endlich nicht mehr so leben dürfen wie sie es brauchen und vor allem nicht mehr in die "safe spaces" der Frauen eindringen können. Dazu auch bitte lesen: http://sexgeek.wordpress.com/2013/09/20/if-trans-women-arent-welcome-neither-am-i/ zum wieder abregen... ;)
    LG, Aurora

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  8. TV Tip No. 1: http://www.liveleak.com/view?i=bc0_1218437117

    Der Fall "Helen / Alan Finch":

    Alan Finch ist ein australischer EX-Transsexueller, der mit 17 Jahren seine HRT startete und mit 21 die GA-OP erfolgen ließ. Heute, mit 37 Jahren, will er seine Ärzte auf Millionen verklagen und lebt wieder als Mann. Er sagt, dass alles was er gebraucht hätte eine gute Psychotherapie gewesen wäre und das Transsexualität ein rein psychisches Problem ist.

    Als "Helen" war Herr Finch eine wunderschöne(!!) "Frau" und dürfte zu den BESTEN "Transsistionen" gehört haben, die man je gesehen hat.

    Mr. Finch ist heute der Meinung, das die GA-OP aus einem Mann keine Frau macht. Trotz seines wunderschönen weiblichen Äußeren, empfand er sich letztendlich nur noch als "verstümmelter" Mann.
    Die Interviewpartnerin bewundert sein einst wunderschön feminines Erscheinungsbild beim betrachten einiger Fotos und fragt ihn, warum er sich jetzt ärgert, schließlich hegte er vor der OP jahrelang den Wunsch "Helen" zu sein.

    Er Antwortet ihr, dass jede Irrenanstallt ihren "Jesus" hat der nach einer Kreuzigung verlangt. Die frage ist, ob wenn man seinem Wunsch nachkommen sollte, dies eine Therapie ist, oder ob man sich der Körperverletzung schuldig macht.

    LINK: http://www.liveleak.com/view?i=bc0_1218437117

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  9. TV Tip No. 2 http://www.youtube.com/watch?v=RYv8w3n0a68 (Trailer)

    Dokumentation "Regretters" von Marcus Lindeen

    Diese Doku erzählt unaufgeregt von zwei schwedischen Ex-Transsexuellen, die heute in ihren 60ern sind, sich in ihren jeweiligen Lebensabschnitten zur "Frau umwandeln" ließen, dies Jahre später bitter bereuten, und heute wieder als Männer auftreten.

    Beeindruckend ist dabei vor allem "Orlando", der zu den ersten Transistionen in den 60er Jahren gehörte und die GA-OP, trotz der damiligen Prüderie, schon mit anfang 20 durchzog. Vom optischen Ergebnis her erreichte Orlando eine Top Transistion, die einen umso mehr in Staunen versetzt, wenn man bedenkt das seine Diaaufnahmen inzwischen 50 Jahre alt sind (und damals gab's noch keine Dr. Suporns, Barths, Spiegels und co.).
    Orlando erkannte nach seiner gescheiterten Ehe, in welcher er 8 Jahre seine "männliche Vergangenheit" verschwieg, dass er nur eine "Fantasie" lebte und letztlch nur die Kopie einer Frau war.

    Der andere Fall von Mikael ist ein klassischer Fall von "SexChangeRegrett" wie man ihn auch in jeder deutschen Selbsthilfe findet. Ein Mann mittleren alters, der sich äußerlich nicht für die Transistion zur Frau eignet rennt blind durch alle Instanzen bis er seine Gutachten zusammen hat. Er ist überzeugt, das nur die "Große OP" ihn zur Frau macht und seine Träume wahr werden lässt. Doch der Traum wird zum Alptraum und er bereut die OP schon am ersten Tag. Seine "Neo-Vagina" erfährt er eher als "große Wunde", aus seinem Wunsch "Ganz Frau sein zu wollen" wird schon am ersten Tag nach der OP tiefstes bedauern.

    Der Film ist auch auf DVD erschienen und lief im TV und deutschen Kinos.

    http://www.youtube.com/watch?v=RYv8w3n0a68






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  10. TV Tip No. 3 http://www.liveleak.com/view?i=7d5_1392887193

    Eine körperlich gesunde Frau aus England gibt an sich als "Behinderte" zu fühlen. Sie wünscht eine Operation, welche sie "Gehbehindert" macht so das sie auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Sie hat sich bereits einen Rollstuhl und Gehilfen besorgt um ihr wahres Ich "als Behinderte" ausleben zu können - doch das reine Simulieren einer Behinderung reicht ihr nicht, nur eine Operation kann ihr helfen sich im eigenen Körper "richtig" zu fühlen.
    Menschen die von "Body Integrity Identity Disorder" betroffen sind fühlen sich selbt psychisch gesund, bis auf die deprimierende Tatsache das sie Ihr wahres Selbst (als körperlich Behinderte) nicht ausleben können, da sie ihr gesunder Körper daran hindert.
    Viele Menschen mit BIID wünschen auch eine komplette Amputation von z.B. Bein oder Unterarm - was auch ein Chirurg aus Schottland einige mal durchführte bis ihm dies staatlich verboten wurde (da immer mehr Anfragen befürchtet wurden).

    Menschen mit BIID geben laut einer Doku auf Spiegel TV an, sich schon als Kind in ihrem gesunden Körper nicht "richtig" gefühlt zu haben. Einige gaben an, sich mit Behinderten aus ihrer Umgebung körperlich und psychisch identifiziert zu haben, was sich bis ins Erwachsenen alter zog und den Wunsch wachsen ließ selbst behindert sein zu wollen (was auch in manchen Fällen sexuell motviert ist, aber wie bei der Dame aus UK nicht sein muss).

    Body Integrity Identity Disorder

    Zitat Wikipedia: "unter BIID... versteht man den Wunsch eines Menschen, seinen Körper oder einen Sinn zu verändern. Häufig besteht der Wunsch danach, mit einem oder mehreren Gliedmaßen weniger zu leben. Auch andere Arten der körperlichen Reduktion können als Wunsch geäußert werden."

    LINK: http://www.liveleak.com/view?i=7d5_1392887193

    WIKI: http://de.wikipedia.org/wiki/Body_Integrity_Identity_Disorder

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  11. Belgischer Transmann bittet nach GA-OP um Sterbehilfe:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2440086/Belgian-transsexual-Nathan-Verhelst-44-elects-die-euthanasia-botched-sex-change-operation.html

    Ein 44 jähriger FzM Transsexueller aus Beglien bittet nach seiner GA-OP um Sterbehilfe und hat diese, nach Prüfung der Sachlage, auch erhalten - sie/er ist jetzt tot...

    Nathan Verhelst war als Nancy geboren, er dachte durch die HRT und GA-OP seinen seelischen Schmerz zu lindern. Er gibt an das er sich als Mädchen von seiner Mutter ungeliebt gefühlt hätte und fing als Kind an sich mehr und mehr mit Jungs zu indentifizieren. Als Erwachsene hatte Nancy/Nathan einen großen Zwiespalt zwischen ihrem körperlichen Geschlecht und ihrer geistig empfundenen Geschlechtszugehörigkeit.
    Er begann seine HRT im Jahr 2009, doch schon die Amuputation seiner weiblichen Brust erfüllte nicht seine ästhetischen Erwartungen. Die große Enttäuschung kam nach dem Penoidaufbau, der neue Penis zeigte Anzeichen von Hautabstoßung und stürtzte Nathan in noch größere Depressionen als Vorher. Nathan fühlte sich nach der GA-OP entstellt, als "Monster", nicht als Mann und wünschte Sterbehilfe, welche in Belgien seit 2002 erlaubt ist.

    LINK:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2440086/Belgian-transsexual-Nathan-Verhelst-44-elects-die-euthanasia-botched-sex-change-operation.html

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  12. Großbritanniens jünste Transsexuelle möchte eine "Re-Umwandlung":

    http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/britains-youngest-sex-swap-patient-wants-1403321

    Ria Cooper ist Großbritanniens jüngste Transsexuelle und ist für die Engländer sowas ähnliches wie für uns "Kim Petras".
    Ria wurde als Brad geboren, startete mit 15 ihre HRT und ließ mit 18 die GA-OP erfolgen. Doch schon im ersten Jahr war die Reue groß, sie betrank sich mit Alkohol und ritze sich an ihren Pulsschlagadern.
    Sie gibt als Grund für ihre Probleme weder mangelndes "Passing" noch "Intolleranz der Gesellschaft" an, verflucht aber Ärtze, Gutachter und die HRT. Sie meint heute sich auf einem "Egotrip" befunden zu haben, der sie von ihrer Familie entzweite. Desweiteren gibt sie an sich heute eher als "trendigen" Homosexuellen zu empfinden, denn als Frau.

    Ironischerweise wünscht sie sich jetzt das krasse Gegenteil zu ihrer erlangten Weiblichkeit und möchte in die Britische Armee eintreten, wenn ihre Re-Umwandlung erfolgt ist.

    Im Augenblick tritt Ria als junger Mann im Emo-Style auf:

    http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/britains-youngest-sex-swap-patient-wants-1403321

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  13. Wenn eine zurück ins alte Geschlecht möchte, dann nur weil sie keine kraft mehr hat und weil sie kein Geld mehr hat es vollkommen zu vollenden.

    oder schon mal ne frau gesehen die mit Neandertaler Stirn und oder extrem maskulinen Gesicht leben kann??

    ich halte von solchen Statistiken eh nix, lasst doch einfach die menschen in ruhe, auch wenn der neid so groß ist..

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  14. Ich habe meine transition bereut. Für mich ist das Geschlecht tatsächlich zwischen unseren Beinen, nicht in unserem Kopf.

    Ich bin wie ein kompletter Klischee-Mann und trotzdem eine Frau - weil ich als Frau geboren wurde und eine vagina habe. Frau ist halt die Bezeichnung dafür dass wir biologisch weiblich sind. Das hat nichts damit zu tun ob wir eher maskulin oder feminin sind. Deshalb finde ich den Spruch 'Geschlect ist in unserem Kopf, (...)' auch extrem reduzierend. Menschen wie mich reduziert dieser Satz wenn er förmlich in die Öffentlichkeit gepresst und gezwungen wird.

    Allerdings (!!!) Muss man dazu sagen, dass es jedem VÖLLIG frei stehen muss dass wenn man sich mit dem gegenteiligen Geschlecht besser fühlt, dass man dieses dann auch sein kann und das sollte man auch dürfen. Selbstbestimmung ist das wichtigste überhaupt. Und wenn jemand sagt, hey ich finde es warum auch immer besser dieses und jenes zu sein, das ist verdammt nochmal mehr als okay. Vielleicht fühlt dieser Mensch sich mit einem anderen Körper wohler oder möchte einfach als Mann gelten? Somit sehe ich das als selbstverständlich zu akzeptieren an und dieser Mensch ist für mich dann auch das Geschlecht welches er bevorzugt.

    Soviel dazu.

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